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Berufsbekleidung im Internet statt im Fachgeschäft kaufen?

Fünf Tipps für den cleveren Online-Einkauf

Wie praktisch ist das denn: Bequem zuhause oder in der Arbeitspause im Internet ein neues Paar Sicherheitsschuhe oder eine Kochhose aussuchen und per Mausklick bestellen. Aber sind Sie mit dem Kauf am Ende auch zufrieden? Passt alles, sind die Sicherheitsnormen erfüllt und ist die Ware überhaupt ihren Preis wert? Wer keinen Fachhandel in der Nähe hat, muss sich im Internet schon mal selbst beraten. Hier gibt’s wichtige Tipps für mehr Zufriendenheit beim online-Kauf von Berufsbekleidung und Arbeitsschuhen.

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online-Shop für Berufsbekleidung

1. Das eine was man will, das andere was man muss: Bevor Ihr Geschmack und Ihre persönlichen Vorlieben den Einkauf beeinflussen, sollten Sie den Arbeitsgeber nach Dresscode und möglichen Sicherheitsbestimmungen fragen. Das ist bei Schuhen besonders wichtig: Sind in der Küche S3-Schuhe unbedingt nötig? Brauchen auch Pflegekräfte zertifizierte rutschfeste Sohlen? Sind offene Schuhe im Service erlaubt? Bei der Bekleidung spielen Ausstattung und Qualität eine wichtige Rolle. Auch ohne vom Arbeitgeber detailliert festgeschriebene Mitarbeiterbekleidung oder Arbeitsuniform steht meist fest, welche Kleidungsstücke in welchen Farben gewünscht sind, z.B. Poloshirt statt T-Shirt, knielanger Rock statt Hose, Strick statt Sweater. Eine Frage in der Personalabteilung oder ggf. beim Arbeitsschutzbeauftragten lohnt immer.

2. Viel kann viel – stimmt denn das? Ein Blick auf die Merkmale und Materialangaben sollte selbstverständlich sein. Überprüfen Sie Ihre eigenen Vorlieben: Nicht immer ist eine Lederschuh besser geeignet als ein Modell aus hochwertigem Synthetik, ein Hemd aus Mischgewebe ist unter Umständen hautsympathischer als eines aus reiner Baumwolle, in einer Schlupfhose mit Gummizug machen Sie unter Umständen eine genauso gute Figur wie in einer Jeans. Schauen sie sich also die Produktmerkmale genau an und benutzen Sie beim Betrachten der Fotos die Lupe – sie zeigt meist deutlich Vorteile und Schwächen in der Verarbeitung. Gute online-Anbieter beschreiben den Artikel genau und verständlich, diesen Service sollten Sie in jedem Fall von einem seriösen Shop erwarten.

3. Gut und günstig – geht das? Das kommt auf Ihre Ansprüche an. Wie stark häufig Sie Ihren Arbeitsschuh oder Ihre Berufsbekleidung tragen und wie stark die Ware dabei beansprucht wird wissen Sie selbst am besten. Ein Schuh mit ausgearbeitetem Fussbett kostet vielleicht ein wenig mehr, sie sparen sich aber unter Umständen eine Einlegesohle. Eine ungefütterte, schlichte Kellnerhose aus reinem Polyester reicht dagegen für den Aushilfsjob oft vollkommen aus. Markenanbieter stehen da oft für Qualität zum guten Preis. Ein guter online-Anbieter stellt seine Lieferanten vor. Wenn der Händler den Marken vertraut, können Sie das auch tun.

4. Gut gesucht ist halb gefunden: Mit den richtigen Suchbegriffen finden Sie die passende Bekleidung für den gewünschten Einsatzbereich. Ihr online-Händler hat nämlich sein Sortiment für Sie schon vorsortiert, ganz so wie in den Regalen eines Fachgeschäfts. So finden Sie z.B. Kühlhausstiefel, egal ob sie S2 oder S4 zertifiziert sind. Was die Bezeichnung Serviceschuhe trägt, ist bequem, belastbar und hat eine Stoßdämpfung in der Sohle. Und Lebensmittel Handschuhe erfüllen alle nötigen Hygienestandards. Geben Sie also ins Suchfeld eine möglichst genaue Bezeichnung und nicht nur den Oberbegriff ein – ganz so, wie Sie es bei der Mode kennen. In der Produktbeschreibung sollten ebenfalls Hinweise zur Eignung für verschiedene Berufe stehen. Unter www.workers-friend.de ist die Auswahl noch einfacher: Hier sind Bekleidung und Schuhe auch nach 13 Berufsgruppen sortiert, z.B. Fischerei und Fischhandel, Hotellerie, Gärtner und GaLa-Bauer usw.

5. Hinter jedem guten Spezial-Shop steht ein Fachmann! Wenn er sich nicht persönlich auf seiner Website vorstellt, finden Sie ihn im Impressum. Im Bereich Arbeitsschutz und Berufsbekleidung haben viele lokale Fachgeschäfte auch einen online-Handel aufgebaut, um über den Standort hinaus Kunden zu gewinnen. Sollten Sie also Fragen zum Produkt haben, schicken Sie eine E-mail oder rufen einfach an. Der seriöse Anbieter antwortet zeitnah und kompetent auf Ihre ganz individuellen Fragen.

Denn ob online-Shop oder Fachgeschäft: Das Zauberwort heißt Beratung! Noch vor gründlicher Netz-Recherche mit schnellem Vergleich von Preisen und Produktmerkmalen am Bildschirm steht vor allem eins – Vertrauen! Und das ist nunmal ein zutiefst menschliches Bedürfnis, das am besten in der persönlichen Begegnung erreicht werden kann. Das ist auch gut so. Bei dem Überangebot und der elektronischen Konsumschwemme kann ein guter Fachverkäufer Orientierung und das gute Gefühl geben, das Richtige gekauft zu haben (auch wenn es nur subjektiv so ist). Auch das gehört zur Zufriedenheit mit dem Einkauf dazu.

Piktogramm Sicherheitsschuhe

Zertifizierungen für Koch- und Serviceschuhe

Mit Sicherheit gut für die Füsse

Normen für Schuhe? In der Hotellerie und Gastronomie eine wichtige Sache. Sie bieten eine genaue Orientierung für Schutz und Sicherheit am Arbeitsplatz. Für viele Branchen ist zertifiziertes Schuhwerk sogar Pflicht, um die Füße vor Gefahren und Verletzungen zu schützen. Wir erklären die Grundzüge des umfangreichen Normenkatalogs für Arbeits-, Berufs- und Sicherheitsschuhe.

Kochschuhe von Sika bei workers friend

Kochschuhe von Sika bei workers friend

Die Anforderungen und Prüfverfahren für Sicherheits-, Schutz- und Berufsschuhe für den gewerblichen Gebrauch werden durch die Europäische Normung nach DIN EN 344 bis DIN EN 347 geregelt, auch bekannt als EN ISO 20344 bis 20347. Wichtig für Kochschuhe und Serviceschuhe sind folgende Kategorien:

 


Berufsschuhe
(ISO EN 20347) sind leicht und bequem und eignen sich besonders für die Gastronomie und für Pflegeberufe. Sie haben keine Zehenschutzkappe, aber eine rutschfeste, stoßabsorbierende und antistaische Laufsohle. DIN EN 347 unterscheidet zwischen
OB – Basisschuh, auch Clogs mit offenem Fersenbereich
O1 – geschlossener Fersenbereich mit stoßabsorbierender Ferse
O2 – wie O1 plus wasserabweisendes Obermaterial
O3 – wie O2 plus durchtrittsichere, profilierte Laufsohle.

Sicherheitsschuhe (ISO EN 20345) haben prinzipiell Zehenkappen. Sie sind heute oft aus Kunststoff und somit leichter als die herkömmlichen Stahlkappen. Auch Kochschuhe haben häufig diesen zusätzlichen Schutz. Es gelten folgende Einteilungen:
SB – offener Fersenbereich mit Fersenriemen
S1 – geschlossener Fersenbereich mit Energieaufnahme in der Fersensohle
S1P – wie S1 plus durchtrittsichere Sohle
S2 – wie S1 plus wasserabweisendes Obermaterial
S3 – wie S2 plus durchtrittsichere Sohle
S4 – Stiefel mit 100% Wasserdichtigkeit ohne Durchtrittschutz
S5 – wie S4 mit Durchtrittschutz

Zudem gibt es Normen, die Rutscheigenschaften der Laufsohlen definieren. Das ist in Küche und Service besonders entscheidend:
SRA – Rutschhemmung geprüft mit Spülmittel und Wasser auf Fliesen
SRB – Rutschhemmung geprüft mit Glitzerin auf Metallplatten
SRC – SRA und SRB zusammen

Die Berufsgenossenschaft für Nahrungsmittel und Gastgewerbe empfiehlt diese Sicherheitsnormen für Tätigkeitsbereiche in der Hotellerie und Gastronomie:

Tätigkeitsbereich SB S1 S2 S3 S4 S5
Arbeiten im Großküchenbereich, z. B. Topfspüle x x
Arbeiten in Bäckereien, z. B. Teigmacherei x x
Arbeiten mit Gefrierfleischblöcken und Konservengebinden x x
Betriebshandwerker bei Maschinenreparaturen, Bau- und Umbau, im Bereich von Aufzügen, Hebefahrzeugen u.ä. x x
Arbeiten in der Warenannahme und dem Lagerwesen x x

Weitere Kürzel hinter der ISO-Nummer können sein:

Piktogramm Sicherheitsschuhe

Piktogramm Sicherheitsschuhe

A: antistatischer Schuh
E: Energieaufnahme im Fersenbereich
WR: wasserabweisender Schuh
P: Durchtrittsicherheit
CI: Kälteisolierend
HI: Wärmeisolierend
HRO: Hitzebeständigkeit gegen Kontaktwärme
M: Schutz des Mittelfußknochens
CR: schnittfester Schaft
FO: öl- und benzinresistente Schuhe


ESD-zertifizierte Schuhe schützen zudem vor ektrischer Aufladung des Schuhträgers, was in der Veranstaltungstechnik hilfreich ist.

Wie finden Sie nun den richtigen Schuh? Bedenken Sie die Bedingungen am Arbeitsplatz selbst wie z.B.

  • Ist mit Nässe zu rechnen?
  • Stehen Sie viel oder laufen Sie mehr?
  • Ist der Boden hart oder weich, z.B. in der Außengastronomie?
  • Nutzen Sie Transportfahrzeuge für Lebensmittel oder Möbel?
  • Gibt es einen Dresscode oder Vorschriften des Arbeitgeber?

Genauso wichtig: Der Schuh muss gut passen! Am besten kaufen Sie am Abend ein, wenn die Füsse dicker und gestresster sind. Dann merken Sie genau, ob es irgendwo drückt oder scheuert. „Wenn Sie sich wohl fühlen, ist alles gut“, sagt workers friend Reiner Prühs. Denn schließlich begleitet Sie Ihr Koch- oder Serviceschuh durch einen langen Arbeitstag. Und: „Der Trend geht zum Zweitschuh!“ Wechseln Sie täglich, damit das Fußbett gründlich trocknen kann. Bei den ebenso bequemen wie preiswerten Schuhen von workers friend können Sie sich diesen Service für Ihre Füsse sicher leisten!