Kategorie-Archiv: Berufs- und Sicherheitsschuhe

Kochschuhe und Clogs von Sika Footwear

Clogs in der Küche – ein Erfolgsrezept

Coole Clogs machen nicht nur im Garten einen guten Job! Längst wissen auch Profiköche, wie bequem und belastbar diese Arbeitsschuhe sind. Ob mit klassischem Holzfußbett oder flexibler Laufsohle, mit verstellbarem Fersenriemden oder geschlossener Ferse: Gute Botten sorgen für mehr Sicherheit und Gesundheit in Küchen und Backstuben. Wir geben fünf Tipps für die Wahl der passenden Ausführung.

Holzsohle für guten Stand
Die Klassiker unter den Arbeitsclogs sind Modelle mit Holzfußbett. Dieses feste Naturmaterial ist tatsächlich super bequem – vor allem, wenn Sie lange stehen müssen. Denn auf Holz herrscht ein gutes Fußklima, vor allem, wenn es mit Leder für das Obermaterial kombiniert wird. Das geformte Fußbett unterstützt sicher den Mittelfußbereich und bleibt dauerhaft formstabil. Die notwendige Rutschfestigkeit auf Küchenböden wird durch hochmoderne Sohlen erreicht.

PU-Sohle für mehr Flexibilität
Traditionsreiche Hersteller wie Sika footwear aus Dänemark haben für den Clog leistungsstarke Sohlenkonzepte aus Polyurethan entwickelt. Sie sind flexibel, leicht und dabei sehr robust. Gleichzeitig absorbieren sie die Tritterschütterungen und schonen damit Gelenke und Rücken.

Umklappbarer Riemen für sicheren Halt
In der Pflege längst bekannt: Ein Fersenriemen muss sein! Denn er hält den Clog sicher am Fuß, verhindert ein Rutschen im Fußbett oder gar das Herausschlüpfen. Nur Clogs mit Fersenriemen haben die in vielen Arbeitsbereichen erforderlichen Zertifizierungen für Berufs- und Arbeitsschuhe. Diese Ausführungen sind beliebt, weil sie Luft an den Fuß lassen, sind aber für Arbeiten im nassen Milieu weniger geeignet.

Leder oder Microfaser – eine Geschmacksfrage
In Sachen Hautklima ziehen Leder und Microfaser gleich. Leder nimmt Schweiß gut auf und lässt Feuchtigkeit von außen kaum durch. Microfaser hat den Vorteil, dass sie waschbar ist und sich dem Fuß gut anpasst. Wichig ist in jedem Fall, dass der Clog wie jeder andere Arbeitsschuh nach dem Tagen gut auslüftet und von innen trocknet. Ein zweites Paar sollte also immer im Spint stehen.

Zehenschutz und zertifizierte Sohlen für optimale Sicherheit
workers friend empfiehlt für Küchen in Hotels und Restaurants, in Bäckereien,  der GV und Kantinen wie in der Lebensmittelindustrie Clogs mit Zehenschutzkappen der Zertifizierung S1, S2 oder S3, also mit Zehenschutz aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff. Denn das beugt Verletzungen durch fallende schwere Gegenstände oder Überfahren mit Rollwägen zuverlässig vor. Diese Modelle haben immer rutschfeste Sohlen in den Klassifizierungen SRA (rutschhemmend) bis SRC (extra rutschhemmend) – ein Muss für Küchenböden!

workers friend präsentierte Kentaur of Denmark und Sanita workwear auf der inoga in Erfurt

Die Gastro-Mode-Renner auf der inoga 2016 in Erfurt

Das kam auf der inoga in Erfurt anlässlich der Olympiade der Köche besonders gut an: modische, funktionelle Kochbekleidung, markante Koch- und Serviceschürzen und bequeme Clogs. workers friend hat mit Kentaur und Sanita die großen Trends der Gastronomiebekleidung präsentiert.

  1. Kochhemden sind angesagt! In leichten Mischqualitäten und mit Stehkragen, als einreihig geknöpftes Hemd in weiß, schwarz und grau oder mit verdeckter Druckknopfleiste und Comfort-Stretch-Qualität waren sie DER Hit am Messestand von workers friend. Da war auch die Deutsche Nationalmannschaft unter Team-Manager Tobias Laabs begeistert!
  2. Ganz groß im Kommen: Kochhemden als trendige Servicebekleidung. Der Clou: Die Teams vor und hinter den Küchentüren tragen das gleiche Outfit und ergeben so ein stimmiges Gesamtbild am Gast. Für’s Frontcooking sind zum Beispiel die besonders leichten Unisex-Kochjacken und Servicejacken in schwarz und weiß mit farbigen Flatlock-Nähten sehr gefragt.
    Top kombiniert: Kochhemd und Raw-Latzschürze

    Top kombiniert: Kochhemd und Raw-Latzschürze
  3. Tolle Neuheit auf der inoga: Die Raw-Schürzen von Kentaur – ein ganz neuer Look für Koch- und Serviceschürzen. Sie wirken in schwerer Baumwoll-Mischqualität rustikal und gleichzeitig edel, haben Style und viele funktionelle Extras. Die Latzschürze lässt sich übrigens durch einen einfachen Handgriff zum gut sitzenden Vorbinder verwandeln.
  4. Clogs als Kochschuhe – in Skaninavien Mit diesem Sugar Work gewann Singapur Gold - und schenke es workers friend!schon lange der Hit. Jetzt entdecken auch deutsche Köche die Vorteile der bequemen Botten mit rutschfester und stoßabsorbierender Laufsohle von Sanita. Auf der inoga waren auch die Mannschaften aus Asien begeistert, so wie der Goldmedaillengewinner in der Kategorie Sugar Works. Der verschenkte sein Meisterstück an Reiner Prühs von workers friend – welche Ehre!
Spezialsohle für Sicherheitsschuhe von Baak

Brauchen Frauen andere Arbeitsschuhe als Männer?

Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Schuh im Job

Sika Kochschuhe Bäckerschuhe workers friendGirlsday, Gleichstellung, Gender Studies – um das vermeintlich „schwache“ Geschlecht wird in den sogenannten Männerberufen hart geworben. Frauen sind auf dem Vormarsch – und wollen dabei gut zu Fuß sein. Aber wie sieht’s mit Sicherheitsschuhen für Damen aus? Die sind in der Werkstatt und auf dem Bau, aber auch in Speditionen und vielen Handwerksbetrieben sowie Großküchen Pflicht. Empfohlen werden zertifizierte Arbeitsschuhe mit Zehenschutz immer häufiger auch für Mitarbeiter der Büroetagen, wenn sie regelmäßig in der Produktion oder im Lager vorbeischauen, wie z.B. in Verlagen. Klar, dass frau nach Modellen sucht, die nicht nur die Normen erfüllen, sondern auch gut aussehen und angenehm zu tragen sind.

 

Ein guter Leisten ist das Wichtigste

Ob Herren- oder Damenschuh: Wichtigste Grundlage eines guten Schuhs ist immer der Leisten, auf dem er gefertigt wird. Er wurde früher aus Holz geschnitzt, heute meist aus Kunststoff gegossen und gibt die Form des Fußes wieder – und zwar nicht so, wie wenn er sich hochgelegt entspannt, sondern wenn er das normale Gewicht des Körpers trägt. Dabei verändern sich nämlich Breite, Höhe und Aufspreizung der Zehen im Vergleich zum Ruhezustand. Und da liegt auch das Problem: Denn jeder Fuß ist so einzigartig wie eine Hand oder ein Gesicht. Zudem verändert er sich mit den Jahren durch Belastungen, Fehlhaltungen und nicht zuletzt falsches Schuhwerk. Der Leisten berücksichtigt aber auch das Design des Schuhs, der auf ihm gefertigt werden soll, also Form der Schuhspitze und Absatzhöhe.

„Schuster bleib bei deinen Leisten“ – das hat seinen guten Grund. Denn Artikelbild_3215_Sina 2Schuhherstellung ist vor allem ein: Erfahrungssache. Jeder Produzent baut seine eigenen Modelle und passt sie ständig den sich verändernden menschlichen Vorlagen an. Je besser die Annäherung an ein gangbares Mittelmaß geling, umso besser passt der Schuh. Er sollte vor allem nicht drücken oder scheuern, denn das führt langfristig zu Verformungen und Fehlbelastungen. Abgesehen davon, dass es weh tut und nicht dazu beiträgt, einen vorgeschriebenen Sicherheitsschuh auch konsequent zu tragen.

Was unterscheidet nun einen Arbeitsschuh für Damen von einem für Herren? In der Regel gar nichts. Allerdings bieten nur wenige Hersteller Sicherheitsschuhe mit Zehenschutz und durchtrittsicherer Sohle in kleineren Größen – und damit für Frauen – an. Passen tun sie Ihm und Ihr gleichermaßen – oder eben nicht (wie gesagt: Jeder Fuß ist anders, unabhängig vom Geschlecht). Probieren ist deshalb das beste Rezept für die Fußgesundheit. Manche Marken benutzen für verschiedene Modelle unterschiedlich breite Leisten (z.B. Giasco aus Italien). Schmalere Formen sind für Frauen öfter geeignet als für Männer, aber eine Regel gibt es nicht. Tatsächlich gibt es aber auch einige wenige Damenmodelle wie z.B. vom deutschen Familienunternehmen Baak. Sie achten dabei auf hochwertige Materialien, geringes Gewicht und vor allem ein schlichtes Design.

Sicherheitsschuh bleibt Sicherheitsschuh! Durch die Zehenschutzkappe kann Schusters Rappen nicht wirklich schmal und zierlich ausfallen. Im Sinne des Arbeitsschutzes muss man diese Zugeständnis leider machen. Aber wirklich hässlich und klobig muss eben auch nicht sein. Ein wenig Geduld bei der Suche lohnt sich!