Kategorie-Archiv: Ausbildung und Berufspraktikum

Gut gekleidet von Anfang an: Wir geben Tipps für gute und günstige Berufsbekleidung, die bei Ausbildern und Chefs gut ankommt.

Kochmode für Azubis

Die passende Berufsbekleidung für Koch-Azubis

Mit dem richtigen Outfit die Kochlehre starten: Fünf Tipps für Azubis und Praktikanten in der Küche. Wir verraten

  • welche Kochbekleidung gefordert ist
  • was gut und günstig ist
  • wie ein guter Kochschuh aussieht
  • worauf Koch-Azubis bei Körperschmuck achten sollten
  • was die Küchenchefs empfehlen
Kochhochen und Kochjacken

Kochhochen und Kochjacken

Welche Kochbekleidung ist gefordert?
Der erste Eindruck zählt: Wer zum Probearbeiten, als Berufspraktikant oder Auszubildender am ersten Tag in die Küche kommt, kann neben Pünktlichkeit mit der richtigen Berufsbekleidung punkten. Generell ist der Koch mit Kochjacke, Kochhose, rutschsicheren Kochschuhen und mit einem Kopfschutz wie Kochmütze oder Bandana gut am Start. Schürzen und Vorbinder werden meist vom Ausbildungsbetrieb gestellt. Achtung: Fragen Sie mindestens 10 Tage vor Arbeitsbeginn den Arbeitsgeber, was gewünscht ist. Einige Hotels und Restaurants haben eine strikte Kleiderordnung, andere überlassen es dem Azubi selbst, was er trägt. Manchmal wird Kochbekleidung sogar gestellt.

Was ist gut und günstig?
Der Klassiker ist die weiße zweireihige Kochjacke aus Baumwolle und eine Pepita-Kochhose in schwarz-weiß. Schwarze Hosen sind allerdings auf dem Vormarsch. Kochjacke und Kochhose sind schon für je unter 20 Euro zu haben, was bei schmalem Lehrlings-Budget gut ankommt. Schließlich braucht man mehr als ein Outfit. Wem reine Baumwolle zu fest und hart ist, kann auch pflegeleichtes Mischgewebe wählen, das fällt fließender, sich ebenfalls prima waschen lässt. Modische Extras sind nicht überall angesagt (siehe oben).

Wie sieht ein guter Kochschuh aus?
Schuhe bilden die buchstäbliche Grundlage für einen gut gemeisterten Arbeitstag – schließlich sind Köchinnen, Köche oder Servicekräfte 10 bis 12 Stunden am Tag in ihrem Job auf den Beinen, und das auf sehr hartem Boden. Wir empfehlen immer geschlossene Kochschuhe mit Zehenkappe, atmungsaktivem Innenfutter, verstärktem Fersenbereich und stoßabsorbierender, rutschhemmender Laufsohle. Einsteiger-Kochschuhe sind schon unter 40 Euro zu haben. Da ist dann auch ein zweites Paar zum Wechseln drin, denn Schuhe müssen nach einem schweißtreibenden Arbeitstag 24 bis 48 Stunden auslüften.

Bei Körperschmuck immer beachten
Piercings, Tunnel, Ringe und Uhren haben am Herd nichts verloren. Denn das ist das Problem: Sie können sich lösen und dorthin gelangen, wo kein Gast sie sehen will. Zudem erhöht sich das Verletzungsrisiko durch Hinterhaken, aber auch durch Verbrennungen durch Hitze. Wer direkten Kundenkontakt hat, etwa beim Live-Cooking oder in Show-Küchen, bekommt vom Arbeitsgeber meist auch ein Veto für sichtbare Tattoos. Körperschmuck bleibt also dem privaten Feierabend vorbehalten.

Und was empfiehlt der Küchenchef?
Die schönste Uniform der Welt gibt es in vielen Vaianten – und zu fast jedem Preis. Gut und günstig geht immer, aber ein bisschen mehr Funktion macht sich immer bezahlt. Sinnvoll sind zum Beispiel Netzeinsätze am Rücken und unter den Armen, die gut belüften und Schweißbildung reduzieren. Ganz trendy sind Kochjacken aus kühlenden Tencel-Gewebe. Ergonomisch geschnittene Ärmel sorgen für Bewegungsfreiheit und verhindern das Hochrutschen der Jacke. Bei modischen Kochjacken ist Mut gefragt – am besten erst mal abwarten, wie cool der Chef selbst gekleidet ist.