5 Qualitätsmerkmale für gute Gastrobekleidung

Wer billig einkauft, bezahlt oft doppelt. Dabei kann man gute Gastronomie- und Kochbekleidung gut und günstig bekommen, wenn man auf diese fünf Qualitätsmerkmale achtet: Sie stellen sicher, dass die Ware auch nach langem Einsatz und vielen Wäschen noch gut aussieht und damit Ihr Geld wert ist.

Punkt 1: Das passende Material

Eine gute Fachberatung beginnt damit, den Einsatzbereich der gewünschten Bekleidung genau zu klären. Reine Baumwolle ist ein wunderbares Naturprodukt, knittert aber leichter und hält Feuchtigkeit im Gewebe – und damit an der Haut. Mischgewebe haben funktionelle Vorteile und sind dank des Kunstfaser-Anteils in der Regel strapazierfähiger und damit langlebiger. Sie halten die Farbe sehr gut und sind in den meisten Fäller ebenfalls für die Industriewäsche geeignet. Wenn’s ganz heiß hergeht, sind moderne Gewebe wie Coolmax, Cooltex, Cotton-Tex oder Tencel die richtige Wahl – der kühlende Effekt macht sich an Herd, Grill und in der Außengastronomie schnell bezahlt.

Baumwolle oder Mischgewebe - Einsatzbereich prüfen!
Baumwolle oder Mischgewebe – Einsatzbereich prüfen!

Punkt 2: Gute Verarbeitung

Schauen Sie genau hin: Sind die Nähte doppelt verarbeitet, die Knöpfe sicher vernäht, Hosen und Röcke sauber gefüttert? Kommt bei Shirts Schlauchware zum Einsatz, die sich beim Waschen verdreht und nicht Größen konform ist, oder wurden die Teile einzeln zugeschnitten und Schnitt gerecht zusammengesetzt? Mehr Sorgfalt bei der Verarbeitung kostet ihren Preis, zahlt sich aber schon nach kurzer Zeit aus. Achten Sie auf diese Details nach den ersten Wäschen!

Kreuzweise vernäht hält besser
Gutes Garn, extra Verknotung: Das hält stand (Bild: Hakro)

Punkt 3: Sinnvolle Extras

Natürlich gibt es Basics ohne Schnickschnack zu echten Schnapperpreisen. Aber auch hier lohnt es sich, die genauen Bedarfe am Arbeitsplatz zu klären: Eine Kochjacke kann auch ohne Brusttasche auskommen, die Stifttasche am Arm sollte allerdings nicht fehlen. Auch eine Lasche am Kragen zur Fixierung des Schürzenbandes einer Latzschürze ist ein lohnendes Extra (die Schürze sitzt immer richtig, das Scheuern am Nacken wird verhindert). Ein verstellbares Nackenband macht eine Latzschürze passend für große und kleinere Mitarbeiter, allerdings sollte es möglichst eine Schnalle sein, die Wäsche und Mangel gut übersteht. Auch hier zeigt gute Beratung die Vorteile von geringen Mehrausgaben auf.

Kentaur macht's vor: Die Lasche für die Schürze
Kentaur macht’s vor: Die Lasche für die Schürze

Punkt 4: Sortiments- und Farbtreue

Auf die Schnelle 100 Blusen oder Poloshirts im Billigshop bestellen – kein Problem. Nur was ist, wenn Sie nachbestellen müssen? Oft sind die gewünschten Größen bei Posten dann nicht mehr lieferbar, oder bei Nachlieferungen fallen die Farben anders aus, weil die Artikel aus einer anderen Marge stammen. Noch schwieriger wird es, wenn Blusen, Shirts und Westen im Corporate Design kombiniert werden sollen – da ist Farbtreue im ganzen Sortiment gefragt. Hersteller wie Hakro haben selbst Farben entwickelt und fertigen in eigenen Betrieben – da stimmen die Töne auch nach Jahren noch mit der Erstbestellung überein. So bleiben die Investitionen aus früheren Bestellungen wertvoll.

Punkt 5: Industriewäsche geeignet

Das wichtigste zum Schluss:  Koch- und Servicebekleidung sollte Industriewäsche geeignet sein. Das muss nicht bei 95 Grad passieren, aber Material und Verarbeitung sollten dem Wasch- und Magelvorgang standhalten können. Leasing-Koller sind eine nützliche Hilfe – für ein perfektes Ergebnis. Wenn Sie selbst waschen, achten Sie immer auf die Pflegehinweise! Reißverschlussjacken immer geschlossen und von links waschen, bügelfreie Blusen nur leicht schleudern und feucht aufhängen, Röcke und Hosen am besten in die Reinigung geben.

Pflegehinweise
Pflegehinweise

Fazit: Gut und günstig hält länger als Billigware, die Sie auf längere Sicht teuer zu stehen kommen kann. Schließlich ist gute Bekleidung das Aushängeschild Ihres Lokals. Da sollte Sie Ihnen etwas Wert sein.

 

 

Schick mit Stick

Das macht was her: Kochjacken, Kellnerschürzen und Servicebekleidung bekommen mit Namensstick und eingesticktem Logo eine ganz persönliche Note. Damit beweisen Restaurants, Hotels und Caterer einen Sinn für Stil und Geschmack in Sachen Mitarbeiterbekleidung. Und das freut nicht nur das Auge des Gastes – auch Koch und Kellner fühlen sich und ihre Arbeit gesehen und Wert geschätzt.

Mode für Kellner und Servicekräfte
Individuell veredelte Gastromode

Ein brillant gesticktes Logo veredelt jede Gastronomiebekleidung und ist dabei besonders langlebig. Auch nach häufigem Tragen und vielen Wäschen bleiben die Farben strahlend, die Konturen exakt und der Gesamtbild intakt. Brechen, Verwaschen und Ablösen können beim Drucken vorkommen, beim Textilstick dagegen nie. Ein echtes Plus und damit eine lohnende Investition. Zudem gibt es keine Mindestauflagen, gestickt wird ab einem Stück.

Der erste Stich ist der teuerste: Denn zunächst muss eine Stickkarte erstellt werden. Die kostest einmalig und je nach Größe, Format und Detailreichtum zwischen 15 und 70 Euro. Doch dann kann’s los gehen: Auf Brust und Ärmeln von Jacken, Hemden und Blusen, auf dem Latz von Schürzen oder auf Vorbindern können Sticklogos zu echten Kunstwerken werden. Sie führen das Corporate Design des Hauses bis zu den Textilien fort und sorgen für ein einheitliches Erscheinungsbild am Gast.

Aber auch hinter den Küchentüren macht Textilstick Sinn: Denn der Namensstick auf Shirts, Kitteln und Kasacks von Spülern, Zimmermädchen und Haustechnikern zeigt Wertschätzung für jeden einzelnen Mitarbeiter und erhöht damit im Gegenzug dessen Identifikation mit dem Haus. Außerdem sieht die Corporate Wear damit einfach edler aus. Probieren Sie’s!

Corporate Wear Stick workers friend

 

Brauchen Frauen andere Arbeitsschuhe als Männer?

Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Schuh im Job

Sika Kochschuhe Bäckerschuhe workers friendGirlsday, Gleichstellung, Gender Studies – um das vermeintlich „schwache“ Geschlecht wird in den sogenannten Männerberufen hart geworben. Frauen sind auf dem Vormarsch – und wollen dabei gut zu Fuß sein. Aber wie sieht’s mit Sicherheitsschuhen für Damen aus? Die sind in der Werkstatt und auf dem Bau, aber auch in Speditionen und vielen Handwerksbetrieben sowie Großküchen Pflicht. Empfohlen werden zertifizierte Arbeitsschuhe mit Zehenschutz immer häufiger auch für Mitarbeiter der Büroetagen, wenn sie regelmäßig in der Produktion oder im Lager vorbeischauen, wie z.B. in Verlagen. Klar, dass frau nach Modellen sucht, die nicht nur die Normen erfüllen, sondern auch gut aussehen und angenehm zu tragen sind.

 

Ein guter Leisten ist das Wichtigste

Ob Herren- oder Damenschuh: Wichtigste Grundlage eines guten Schuhs ist immer der Leisten, auf dem er gefertigt wird. Er wurde früher aus Holz geschnitzt, heute meist aus Kunststoff gegossen und gibt die Form des Fußes wieder – und zwar nicht so, wie wenn er sich hochgelegt entspannt, sondern wenn er das normale Gewicht des Körpers trägt. Dabei verändern sich nämlich Breite, Höhe und Aufspreizung der Zehen im Vergleich zum Ruhezustand. Und da liegt auch das Problem: Denn jeder Fuß ist so einzigartig wie eine Hand oder ein Gesicht. Zudem verändert er sich mit den Jahren durch Belastungen, Fehlhaltungen und nicht zuletzt falsches Schuhwerk. Der Leisten berücksichtigt aber auch das Design des Schuhs, der auf ihm gefertigt werden soll, also Form der Schuhspitze und Absatzhöhe.

„Schuster bleib bei deinen Leisten“ – das hat seinen guten Grund. Denn Artikelbild_3215_Sina 2Schuhherstellung ist vor allem ein: Erfahrungssache. Jeder Produzent baut seine eigenen Modelle und passt sie ständig den sich verändernden menschlichen Vorlagen an. Je besser die Annäherung an ein gangbares Mittelmaß geling, umso besser passt der Schuh. Er sollte vor allem nicht drücken oder scheuern, denn das führt langfristig zu Verformungen und Fehlbelastungen. Abgesehen davon, dass es weh tut und nicht dazu beiträgt, einen vorgeschriebenen Sicherheitsschuh auch konsequent zu tragen.

Was unterscheidet nun einen Arbeitsschuh für Damen von einem für Herren? In der Regel gar nichts. Allerdings bieten nur wenige Hersteller Sicherheitsschuhe mit Zehenschutz und durchtrittsicherer Sohle in kleineren Größen – und damit für Frauen – an. Passen tun sie Ihm und Ihr gleichermaßen – oder eben nicht (wie gesagt: Jeder Fuß ist anders, unabhängig vom Geschlecht). Probieren ist deshalb das beste Rezept für die Fußgesundheit. Manche Marken benutzen für verschiedene Modelle unterschiedlich breite Leisten (z.B. Giasco aus Italien). Schmalere Formen sind für Frauen öfter geeignet als für Männer, aber eine Regel gibt es nicht. Tatsächlich gibt es aber auch einige wenige Damenmodelle wie z.B. vom deutschen Familienunternehmen Baak. Sie achten dabei auf hochwertige Materialien, geringes Gewicht und vor allem ein schlichtes Design.

Sicherheitsschuh bleibt Sicherheitsschuh! Durch die Zehenschutzkappe kann Schusters Rappen nicht wirklich schmal und zierlich ausfallen. Im Sinne des Arbeitsschutzes muss man diese Zugeständnis leider machen. Aber wirklich hässlich und klobig muss eben auch nicht sein. Ein wenig Geduld bei der Suche lohnt sich!

Berufsbekleidung im Internet statt im Fachgeschäft kaufen?

Fünf Tipps für den cleveren Online-Einkauf

Wie praktisch ist das denn: Bequem zuhause oder in der Arbeitspause im Internet ein neues Paar Sicherheitsschuhe oder eine Kochhose aussuchen und per Mausklick bestellen. Aber sind Sie mit dem Kauf am Ende auch zufrieden? Passt alles, sind die Sicherheitsnormen erfüllt und ist die Ware überhaupt ihren Preis wert? Wer keinen Fachhandel in der Nähe hat, muss sich im Internet schon mal selbst beraten. Hier gibt’s wichtige Tipps für mehr Zufriendenheit beim online-Kauf von Berufsbekleidung und Arbeitsschuhen.

workers friend
online-Shop für Berufsbekleidung

1. Das eine was man will, das andere was man muss: Bevor Ihr Geschmack und Ihre persönlichen Vorlieben den Einkauf beeinflussen, sollten Sie den Arbeitsgeber nach Dresscode und möglichen Sicherheitsbestimmungen fragen. Das ist bei Schuhen besonders wichtig: Sind in der Küche S3-Schuhe unbedingt nötig? Brauchen auch Pflegekräfte zertifizierte rutschfeste Sohlen? Sind offene Schuhe im Service erlaubt? Bei der Bekleidung spielen Ausstattung und Qualität eine wichtige Rolle. Auch ohne vom Arbeitgeber detailliert festgeschriebene Mitarbeiterbekleidung oder Arbeitsuniform steht meist fest, welche Kleidungsstücke in welchen Farben gewünscht sind, z.B. Poloshirt statt T-Shirt, knielanger Rock statt Hose, Strick statt Sweater. Eine Frage in der Personalabteilung oder ggf. beim Arbeitsschutzbeauftragten lohnt immer.

2. Viel kann viel – stimmt denn das? Ein Blick auf die Merkmale und Materialangaben sollte selbstverständlich sein. Überprüfen Sie Ihre eigenen Vorlieben: Nicht immer ist eine Lederschuh besser geeignet als ein Modell aus hochwertigem Synthetik, ein Hemd aus Mischgewebe ist unter Umständen hautsympathischer als eines aus reiner Baumwolle, in einer Schlupfhose mit Gummizug machen Sie unter Umständen eine genauso gute Figur wie in einer Jeans. Schauen sie sich also die Produktmerkmale genau an und benutzen Sie beim Betrachten der Fotos die Lupe – sie zeigt meist deutlich Vorteile und Schwächen in der Verarbeitung. Gute online-Anbieter beschreiben den Artikel genau und verständlich, diesen Service sollten Sie in jedem Fall von einem seriösen Shop erwarten.

3. Gut und günstig – geht das? Das kommt auf Ihre Ansprüche an. Wie stark häufig Sie Ihren Arbeitsschuh oder Ihre Berufsbekleidung tragen und wie stark die Ware dabei beansprucht wird wissen Sie selbst am besten. Ein Schuh mit ausgearbeitetem Fussbett kostet vielleicht ein wenig mehr, sie sparen sich aber unter Umständen eine Einlegesohle. Eine ungefütterte, schlichte Kellnerhose aus reinem Polyester reicht dagegen für den Aushilfsjob oft vollkommen aus. Markenanbieter stehen da oft für Qualität zum guten Preis. Ein guter online-Anbieter stellt seine Lieferanten vor. Wenn der Händler den Marken vertraut, können Sie das auch tun.

4. Gut gesucht ist halb gefunden: Mit den richtigen Suchbegriffen finden Sie die passende Bekleidung für den gewünschten Einsatzbereich. Ihr online-Händler hat nämlich sein Sortiment für Sie schon vorsortiert, ganz so wie in den Regalen eines Fachgeschäfts. So finden Sie z.B. Kühlhausstiefel, egal ob sie S2 oder S4 zertifiziert sind. Was die Bezeichnung Serviceschuhe trägt, ist bequem, belastbar und hat eine Stoßdämpfung in der Sohle. Und Lebensmittel Handschuhe erfüllen alle nötigen Hygienestandards. Geben Sie also ins Suchfeld eine möglichst genaue Bezeichnung und nicht nur den Oberbegriff ein – ganz so, wie Sie es bei der Mode kennen. In der Produktbeschreibung sollten ebenfalls Hinweise zur Eignung für verschiedene Berufe stehen. Unter www.workers-friend.de ist die Auswahl noch einfacher: Hier sind Bekleidung und Schuhe auch nach 13 Berufsgruppen sortiert, z.B. Fischerei und Fischhandel, Hotellerie, Gärtner und GaLa-Bauer usw.

5. Hinter jedem guten Spezial-Shop steht ein Fachmann! Wenn er sich nicht persönlich auf seiner Website vorstellt, finden Sie ihn im Impressum. Im Bereich Arbeitsschutz und Berufsbekleidung haben viele lokale Fachgeschäfte auch einen online-Handel aufgebaut, um über den Standort hinaus Kunden zu gewinnen. Sollten Sie also Fragen zum Produkt haben, schicken Sie eine E-mail oder rufen einfach an. Der seriöse Anbieter antwortet zeitnah und kompetent auf Ihre ganz individuellen Fragen.

Denn ob online-Shop oder Fachgeschäft: Das Zauberwort heißt Beratung! Noch vor gründlicher Netz-Recherche mit schnellem Vergleich von Preisen und Produktmerkmalen am Bildschirm steht vor allem eins – Vertrauen! Und das ist nunmal ein zutiefst menschliches Bedürfnis, das am besten in der persönlichen Begegnung erreicht werden kann. Das ist auch gut so. Bei dem Überangebot und der elektronischen Konsumschwemme kann ein guter Fachverkäufer Orientierung und das gute Gefühl geben, das Richtige gekauft zu haben (auch wenn es nur subjektiv so ist). Auch das gehört zur Zufriedenheit mit dem Einkauf dazu.

Zertifizierungen für Koch- und Serviceschuhe

Mit Sicherheit gut für die Füsse

Normen für Schuhe? In der Hotellerie und Gastronomie eine wichtige Sache. Sie bieten eine genaue Orientierung für Schutz und Sicherheit am Arbeitsplatz. Für viele Branchen ist zertifiziertes Schuhwerk sogar Pflicht, um die Füße vor Gefahren und Verletzungen zu schützen. Wir erklären die Grundzüge des umfangreichen Normenkatalogs für Arbeits-, Berufs- und Sicherheitsschuhe.

Kochschuhe von Sika bei workers friend
Kochschuhe von Sika bei workers friend

Die Anforderungen und Prüfverfahren für Sicherheits-, Schutz- und Berufsschuhe für den gewerblichen Gebrauch werden durch die Europäische Normung nach DIN EN 344 bis DIN EN 347 geregelt, auch bekannt als EN ISO 20344 bis 20347. Wichtig für Kochschuhe und Serviceschuhe sind folgende Kategorien:

 


Berufsschuhe
(ISO EN 20347) sind leicht und bequem und eignen sich besonders für die Gastronomie und für Pflegeberufe. Sie haben keine Zehenschutzkappe, aber eine rutschfeste, stoßabsorbierende und antistaische Laufsohle. DIN EN 347 unterscheidet zwischen
OB – Basisschuh, auch Clogs mit offenem Fersenbereich
O1 – geschlossener Fersenbereich mit stoßabsorbierender Ferse
O2 – wie O1 plus wasserabweisendes Obermaterial
O3 – wie O2 plus durchtrittsichere, profilierte Laufsohle.

Sicherheitsschuhe (ISO EN 20345) haben prinzipiell Zehenkappen. Sie sind heute oft aus Kunststoff und somit leichter als die herkömmlichen Stahlkappen. Auch Kochschuhe haben häufig diesen zusätzlichen Schutz. Es gelten folgende Einteilungen:
SB – offener Fersenbereich mit Fersenriemen
S1 – geschlossener Fersenbereich mit Energieaufnahme in der Fersensohle
S1P – wie S1 plus durchtrittsichere Sohle
S2 – wie S1 plus wasserabweisendes Obermaterial
S3 – wie S2 plus durchtrittsichere Sohle
S4 – Stiefel mit 100% Wasserdichtigkeit ohne Durchtrittschutz
S5 – wie S4 mit Durchtrittschutz

Zudem gibt es Normen, die Rutscheigenschaften der Laufsohlen definieren. Das ist in Küche und Service besonders entscheidend:
SRA – Rutschhemmung geprüft mit Spülmittel und Wasser auf Fliesen
SRB – Rutschhemmung geprüft mit Glitzerin auf Metallplatten
SRC – SRA und SRB zusammen

Die Berufsgenossenschaft für Nahrungsmittel und Gastgewerbe empfiehlt diese Sicherheitsnormen für Tätigkeitsbereiche in der Hotellerie und Gastronomie:

Tätigkeitsbereich SB S1 S2 S3 S4 S5
Arbeiten im Großküchenbereich, z. B. Topfspüle x x
Arbeiten in Bäckereien, z. B. Teigmacherei x x
Arbeiten mit Gefrierfleischblöcken und Konservengebinden x x
Betriebshandwerker bei Maschinenreparaturen, Bau- und Umbau, im Bereich von Aufzügen, Hebefahrzeugen u.ä. x x
Arbeiten in der Warenannahme und dem Lagerwesen x x

Weitere Kürzel hinter der ISO-Nummer können sein:

Piktogramm Sicherheitsschuhe
Piktogramm Sicherheitsschuhe

A: antistatischer Schuh
E: Energieaufnahme im Fersenbereich
WR: wasserabweisender Schuh
P: Durchtrittsicherheit
CI: Kälteisolierend
HI: Wärmeisolierend
HRO: Hitzebeständigkeit gegen Kontaktwärme
M: Schutz des Mittelfußknochens
CR: schnittfester Schaft
FO: öl- und benzinresistente Schuhe


ESD-zertifizierte Schuhe schützen zudem vor ektrischer Aufladung des Schuhträgers, was in der Veranstaltungstechnik hilfreich ist.

Wie finden Sie nun den richtigen Schuh? Bedenken Sie die Bedingungen am Arbeitsplatz selbst wie z.B.

  • Ist mit Nässe zu rechnen?
  • Stehen Sie viel oder laufen Sie mehr?
  • Ist der Boden hart oder weich, z.B. in der Außengastronomie?
  • Nutzen Sie Transportfahrzeuge für Lebensmittel oder Möbel?
  • Gibt es einen Dresscode oder Vorschriften des Arbeitgeber?

Genauso wichtig: Der Schuh muss gut passen! Am besten kaufen Sie am Abend ein, wenn die Füsse dicker und gestresster sind. Dann merken Sie genau, ob es irgendwo drückt oder scheuert. „Wenn Sie sich wohl fühlen, ist alles gut“, sagt workers friend Reiner Prühs. Denn schließlich begleitet Sie Ihr Koch- oder Serviceschuh durch einen langen Arbeitstag. Und: „Der Trend geht zum Zweitschuh!“ Wechseln Sie täglich, damit das Fußbett gründlich trocknen kann. Bei den ebenso bequemen wie preiswerten Schuhen von workers friend können Sie sich diesen Service für Ihre Füsse sicher leisten!

 

Coole Kochbekleidung kühlt wirklich

Wissenswertes über Tencel, Coolmax & Co.

Tolle Funktionsfasern für schicke Kochbekleidung sorgen für ein gutes Hautklima. Wir veraten, warum moderne Mischgewebe eine gute Alternative zu klassischen Baumwoll-Qualitäten sind.

Kochjacken aus Tencel für Sie und Ihn
Trendige Kochbekleidung aus Tencel von Kentaur

Wenn’s hoch hergeht, müssen Köche eine kühlen Kopf bewahren. Deshalb sind moderne Funktionsfasern wie Tencel, Cooltex und Coolmax in der Küche groß im Kommen. Die Vorzüge liegen sozusagen auf der Haut:

  • Feuchtigkeit wird durch das Gewebe an die Außenseite transportiert
  • Durch die Verdunstung wirkt das Material kühlend
  • Die Kochjacke fühlt sich lange trocken an
  • Gleichzeitig kommt Luft an die Haut – sie kann „atmen“
  • Der Materialmix macht die Kochbekleidung pflegeleicht

Hersteller modischer Kochjacken wie Kentaur of Denmark oder Chaud Devant Original Chefwear auf Tencel-Mischgewebe, Cooltex-Gewebe und andere Mischgewebe aus Polyester und Baumwolle. Die Tencel®-Faser wird aus Holz gewonnen, das ohne Pestizde angebaut wurde. Oft wird sie mit Baumwolle zu einem weichen und griffigen Mischgewebe wie Tec Cell® verarbeitet. Winzigste Kanäle nehmen Schweiß von der Haut auf und transportieren sie vom Körper weg. Dabei wirkt das Material nie nass, denn die Feuchtigkeit verdunstet an der Außenseite.

Das gleiche Prinzip gilt für Coolmax® oder Cooltex: Ihre Atmungsaktivität ergibt sich durch die Struktur des Gewebes. Es speichert kaum Feuchtigkeit, sondern gibt sie stattdessen durch Verdunstung an die Oberfläche ab. Dieser Effekt wirkt bei Bewegung kühlend. Weil die Fasern nicht aufquellen, bleibt das Material luftdurchlässig und somit atmungsaktiv. Der Baumwoll-Anteil dieser Mischgewebe sorgt für den guten Tragekomfort und eine weiche, griffige Qualität.

Der Mix machts’s! Lange galt das Vorurteil, dass man in Kochjacken mit Polyester-Anteil mehr schwitzt als in reinen Baumwolljacken. Doch gerade das richtige Verhältnis von Naturfaser und Kunstfaser sowie die Verabeitung als Garn und Gewebe sind entscheidend für die Atmungsaktivität. Weil der Schweiss nicht lange auf der Haut bleibt, haben übrigens auch geruchsverursachende Bakterien weniger Chancen.

Ein großer Vorteil von hochfunktionellen Mischgeweben sind ihre Pflegeeigenschaften: Sie sind meist Industriewäsche geeignet, knittern nicht, trocknen schnell und bleiben lange gut in Form. Wichtig: Immer auf die Pflegeanleitung achten, dann haben sie lange Freude an Ihrer coolen Kochbekleidung.

 

Die passende Berufsbekleidung für Koch-Azubis

Mit dem richtigen Outfit die Kochlehre starten: Fünf Tipps für Azubis und Praktikanten in der Küche. Wir verraten

  • welche Kochbekleidung gefordert ist
  • was gut und günstig ist
  • wie ein guter Kochschuh aussieht
  • worauf Koch-Azubis bei Körperschmuck achten sollten
  • was die Küchenchefs empfehlen
Kochhochen und Kochjacken
Kochhochen und Kochjacken

Welche Kochbekleidung ist gefordert?
Der erste Eindruck zählt: Wer zum Probearbeiten, als Berufspraktikant oder Auszubildender am ersten Tag in die Küche kommt, kann neben Pünktlichkeit mit der richtigen Berufsbekleidung punkten. Generell ist der Koch mit Kochjacke, Kochhose, rutschsicheren Kochschuhen und mit einem Kopfschutz wie Kochmütze oder Bandana gut am Start. Schürzen und Vorbinder werden meist vom Ausbildungsbetrieb gestellt. Achtung: Fragen Sie mindestens 10 Tage vor Arbeitsbeginn den Arbeitsgeber, was gewünscht ist. Einige Hotels und Restaurants haben eine strikte Kleiderordnung, andere überlassen es dem Azubi selbst, was er trägt. Manchmal wird Kochbekleidung sogar gestellt.

Was ist gut und günstig?
Der Klassiker ist die weiße zweireihige Kochjacke aus Baumwolle und eine Pepita-Kochhose in schwarz-weiß. Schwarze Hosen sind allerdings auf dem Vormarsch. Kochjacke und Kochhose sind schon für je unter 20 Euro zu haben, was bei schmalem Lehrlings-Budget gut ankommt. Schließlich braucht man mehr als ein Outfit. Wem reine Baumwolle zu fest und hart ist, kann auch pflegeleichtes Mischgewebe wählen, das fällt fließender, sich ebenfalls prima waschen lässt. Modische Extras sind nicht überall angesagt (siehe oben).

Wie sieht ein guter Kochschuh aus?
Schuhe bilden die buchstäbliche Grundlage für einen gut gemeisterten Arbeitstag – schließlich sind Köchinnen, Köche oder Servicekräfte 10 bis 12 Stunden am Tag in ihrem Job auf den Beinen, und das auf sehr hartem Boden. Wir empfehlen immer geschlossene Kochschuhe mit Zehenkappe, atmungsaktivem Innenfutter, verstärktem Fersenbereich und stoßabsorbierender, rutschhemmender Laufsohle. Einsteiger-Kochschuhe sind schon unter 40 Euro zu haben. Da ist dann auch ein zweites Paar zum Wechseln drin, denn Schuhe müssen nach einem schweißtreibenden Arbeitstag 24 bis 48 Stunden auslüften.

Bei Körperschmuck immer beachten
Piercings, Tunnel, Ringe und Uhren haben am Herd nichts verloren. Denn das ist das Problem: Sie können sich lösen und dorthin gelangen, wo kein Gast sie sehen will. Zudem erhöht sich das Verletzungsrisiko durch Hinterhaken, aber auch durch Verbrennungen durch Hitze. Wer direkten Kundenkontakt hat, etwa beim Live-Cooking oder in Show-Küchen, bekommt vom Arbeitsgeber meist auch ein Veto für sichtbare Tattoos. Körperschmuck bleibt also dem privaten Feierabend vorbehalten.

Und was empfiehlt der Küchenchef?
Die schönste Uniform der Welt gibt es in vielen Vaianten – und zu fast jedem Preis. Gut und günstig geht immer, aber ein bisschen mehr Funktion macht sich immer bezahlt. Sinnvoll sind zum Beispiel Netzeinsätze am Rücken und unter den Armen, die gut belüften und Schweißbildung reduzieren. Ganz trendy sind Kochjacken aus kühlenden Tencel-Gewebe. Ergonomisch geschnittene Ärmel sorgen für Bewegungsfreiheit und verhindern das Hochrutschen der Jacke. Bei modischen Kochjacken ist Mut gefragt – am besten erst mal abwarten, wie cool der Chef selbst gekleidet ist.

Der Blog von workers friend

Willkommen in der spannenden Welt der Arbeits- und Berufsbekleidung!

Ach, Sie glauben nicht, dass es dort spannend zugeht? Dann klicken Sie mal rein: workers friend erfährt jeden Tag Neues von Lieferanten und Herstellern von Arbeitsbekleidung, Berufsbekleidung und Arbeitsschuhen, Berufsschuhen und Sicherheitsschuhen – angefangen von Waren- und Materialkunde über soziale Verantwortung im Herstellungsprozess bis hin zu Fashion und Trends. Zu unseren Lieblingsthemen zählen Gastronomie und Hotellerie, besonders Küche, Köche und Kulinarisches. Wer also schon immer wissen wollte

  • wie Funktionsfasern funktionieren
  • Cool Max kühlt
  • Schnittschutz vor Schnitten schützt
  • sich S3 von S1 unterscheidet
  • ein bequemer Service-Schuh aussieht
  • ob man Softshell-Jacken besticken kann oder
  • warum eine Kochjacke zwei Knopfreihen hat

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Viel Freude beim Lesen und Bloggen wünscht

Ihr

workers friend
Reiner Prühs